24.02.2020 – der Kölner Rosenmontagszug

Flöhe im Flur in Folie : )

Dieser Rosenmontag war von allen „Wetterfröschen“ als angenehmer Tag angekündigt worden. Doch wie das Wetter so ist: es macht einfach nicht was es soll. Und so war auch dieser Montagmorgen – nach den am Vortag abgesagten „Schull- und Veedelszöch“ – nass, verregnet und leider ganz schön windig.

Teilnehmer des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Porz Langel

Am Bonner Wall trafen sich Fußgruppe, Flöhe, Wagenengel und die Musiker des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Porz Langel. Eine ziemlich große Anzahl an Zugteilnehmern suchte nach einem trockenen Unterschlupf in der Nähe des Aufstellplatzes. Und wie es Kölsche Engel so machen: sie sind einfach da! Ein Fenster ging auf und eine Frau rief: „ich mach Euch die Tür auf. Dann könnt Ihr Euch im Hausflur unterstellen. Ihr werdet ja noch ganz nass…“

Wendeltreppe hat was. Stufen zum Sitzen : ))

Der Einladung sind dann rund 50 (!!!) bunt kostümierte aber nasse Zugteilnehmer gefolgt. Sie bevölkerten kurzerhand das Haus bis in den 5. Stock entlang der Wendeltreppe. Und so konnte sichergestellt werden, dass weder die Teilnehmer, noch das Wurfmaterial durchnässt wurden.

Die Flöhe auf der Severinstraße

Wie der Zufall es wollte, bedurfte aber auch das geplante Frühstück einer Änderung. Es war Geschick gefragt, aber genau das haben unsere Floh-Eltern mit der Vorsitzenden der Großen Allgemeinen KG (GA) Angi Meis wieder vollends unter Beweis gestellt. „Die Flöhe“ sind die Kinder- und Jugendtanzgruppe der GA und deren Eltern hatten kräftig mit angepackt. Statt des gebuchten Gaststätte zum Frühstück gab es ein „Hand-made-Flying-Buffet“ mit besten Stullen, Eiern, Tee und Kaffee! Großartig – und ein Dank von dieser Stelle an alle helfenden Hände.

Kurz vor 12 Uhr setzte sich die Gruppe 37 des Kölner Rosenmontagszuges in Bewegung. Die Bonner Straße hinunter auf die Severinstorburg zu. Und just in diesen Augenblicken hörte auch der Regen auf und der Wind blies nur noch mit halber Kraft. Petrus hatte mit allen ein Einsehen.

Pünktlich gegen kurz nach 12:30 Uhr schallten dann wieder die „Kamelle“ und „Strüßjer“ Rufe aus allen Etagen der Häuser auf der Severinstraße. Ein unglaubliches Gefühl für alle Teilnehmer = man hat das Gefühl von der ganzen Zuschauermenge getragen zu werden!

Rosenmontagszugwart Dirk Schulze mit seiner Ute.

So verlief der Zug auf seinem gewohnten Weg durch die Innenstadt zur Mohrenstraße. Dort hängt immer das Banner „Werfen einstellen“.  Es beendet den Zugweg für Teilnehmer und Zuschauer.

Die Bagage-Wagen und Motivwagen fuhren ins Depot des Festkomitees und für die Zugteilnehmer ging es zur „After-Zug-Party“ ins Hotel Lindner Residenz am Dom.

Dort wurde nach kleiner kulinarischer Stärkung und mehreren „isotonischen Getränken“ noch lange gefeiert. Dort fand dann auch dieser Rosenmontag wieder ein tolles Ende.

Bilder aus dem Zug sind in unserem Bilderbuch abgelegt. Schau selbst, wie viel Freude dieser Tag allen bereitet hat.

Es grüßen

LoMa

Unser Star-Fotograf Léon Gruß mal selbst als Fotomotiv !

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