Gala zur Sessionseröffnung 10.11.2018 – Ein Abend der „Süperlative“ mit Amtseinführung des Präsidenten

Dass die Session 2018/19 für die Große Allgemeine KG eine ganz besondere Session sein wird, das ist wohl jedem Kölschen Jeck klar und so startete die Gesellschaft auch mit einem Abend voller Highlights in die Session. Nicht nur die Anwesenheit des designierten Dreigestirns Prinz Marc 1., Bauer Markus und Jungfrau Catharina (alle drei Mitglieder der GA) mit Prinzenführer Rüdiger Schlott sowie den Adjutanten Michael Palm (Prinz), Frank Rehfuss (Bauer) und Volker Marx (Jungfrau) sowie  vom Festkomitee Christoph Kuckelkorn (Präsiden) und Bernd Höft (Protokoll und Strategie) machten den Abend zu etwas Besonderem. Unter den Ehrengästen befanden sich natürlich auch die Vertreter der Schlenderhaner Lumpe und der Lesegesellschaft sowie Vertreter zahlreicher befreundeter Gesellschaften.

Schon am Eingang zum Festsaal im Leonardo Royal Hotel am Stadtwald wurden die Gäste von Mitgliedern des Vorstands und der Senatoren standesgemäß empfangen. Nachdem der Senatspräsident der GA, Markus Frömgen, mit seiner Co-Moderatorin Lara Schmitz von den Flöhen, pünktlich um 19.00 Uhr die mit 265 Plätzen völlig ausverkaufte Veranstaltung eröffnete, betraten zunächst die kleinsten Mitglieder der Gesellschaft die Bühne. Die Flöhchen (2-5 Jahr) begeisterten mit ihrem Tanz die Gäste. Einen solchen tänzerischen Nachwuchs wünscht sich manche KG und so wurden einig Mitglieder der Flöhe für langjähriges aktives Tanzen geehrt. Markus Meyer ließ es sich nehmen, als Präsident der GA diese Ehrungen zusammen mit der Kayjass Wiever Präsidentin Mariette Sahm selbst zu übernehmen.

Zügig ging es weiter. Der AKD (Ambulanter Karnevals Dienst) der in diesem Jahr sein jeckes 11jähriges Jubiläum feiert, überzeugte mit seinem Vortrag und brachte die Anwesenden schon zu Beginn zum Mitsingen des Kölschen Liedguts. Natürlich muss ein solches Engagement ebenfalls entsprechend gewürdigt werden und so wurden auch die Mitglieder des AKD mit Verdienstorden in Bronze, Silber oder Gold geehrt.

Nun sollten sich die Gäste aber erst einmal stärken. Auf dem reichhaltigen Buffet konnte jeder etwas für seinen Geschmack finden, und in der Warteschlange entstand so manch interessantes Gespräch.

Nach dem Dinner betrat der diesjährige Bellejeck Willi Loeven die Bühne und stellte sich mit einer gekonnten Rede, einer Mischung aus Kölsch und Hochdeutsch seinem Publikum vor. Als Fischenicher Jung fiel ihm das nicht schwer. Und als Nachfolger von Michael Everwand, der diesjährigen Jungfrau wünschte er u.a. dem FC einen solchen Aufstieg, wie ihn Michael vorgelebt hat – vom Bellejeck zur Jungfrau.

Die Flöhe der GA präsentierten nun ihren neuen Sessionstanz und das war Tanzkunst der Spitzenklasse. Der tobende Applaus gab ihnen das verdiente Lob. Aber sie hatten noch eine Überraschung – nach einem kurzen „Dreigestirnsketch“ tanzten sie den extra choreographierten  Dreigestirntanz für ihr  Dreigestirn. Das brachte dann auch den letzten noch sitzenden Gast zum Stehen und es gab berechtigt „Standing Ovations“.

Vom Vorstand erhielt das designierte Dreigestirn dann noch ein ganz persönliches Geschenk. Einen Pyjama mit den jeweils aufgedruckten Insignien, sowie je ein Kuschelkissen von den Flöhen.

Nun betrat Christoph Kuckelkorn die Bühne und es wurde offiziell. Er rief den in diesem Jahr zum Präsidenten der GA gewählt Markus Meyer zu sich und führte ihn mit einem karnevalistischen Eid offiziell in sein Amt als Präsident der GA ein. Die Präsidentenkette wurde Markus sodann von seinen Eltern umgelegt, das Zepter erhielt er von den Flöhen. Das Meyers Bruder dann auch noch mit der Kapelle auf seiner Trompete eigens für den neuen Präsidenten spielte, das trieb dem staatse Boor dann doch die ein oder andere Träne in die Augen. Der tobende Applaus zeigte Markus, dass die Gesellschaft hinter ihm steht.

Ein Highlight löste das andere ab. Die Verleihung des Ordens „För dat äch Kölsche Hätz“ stand an. Dieses Jahr an Hans Süper. Ihm zu Ehren gab es nun einen kurzen Auftritt der Kölschen Quasselstrippen Justus Aulbur und Benjamin Rotenbücher (zwei junge Redner aus den Reihen der Flöhe). Ihr Vortrag war so brillant, dass Hans Süper meinte „ Die Junge sin wirklich jot, die künne wat“. Das fanden auch die Gäste im Saal und bestätigten dies den jungen Künstlern mit ihren kräftigen Applaus. Die Laudatio, gehalten von der vorherigen Preisträgerin Hedwig Neven DuMont startete dann auch gleich mit den Worten: „Nach diesem Vortrag kann mein Vortrag ja nur trocken sein“. Frau DuMont ließ die einzelnen Lebensphasen Hans Süpers, sowie seine Erfolge und seine ganz spezielle Kölsche Art Revue passieren, nicht ohne zu betonen, dass sie selbst ein großer Fan dieses Kölschen Ausnahmekünstlers ist.

Hans Süper nahm die Ehrung sichtlich gerührt entgegen, (Foto oben) bevor er mit seiner Flitsch auf die Bühne kann und sein Publikum wie in alter Manier aus der Reserve lockte. Da blieb kein Auge trocken und der frenetische Beifall zeigte, dass Hans Süper noch lange nicht am Ende seiner Karriere angekommen ist.

Nach einem solchen Auftritt hat es jeder nachfolgende Künstler schwer, doch J.P. Weber, ein guter Freund von Hans Süper meisterte diese Herausforderung grandios und konnte mit seinem Vortrag die Stimmung nicht nur halten, sondern sogar noch steigern.

Nach diesem Programm der Süperlative bedankte sich Markus Meyer bei den Organisatoren des Abends und wünschte allen Anwesenden eine tolle, außergewöhnliche Session. Lara Schmitz und Markus Frömgen bedankten sich bei den Gästen und gaben den Tanz in den 11. im 11. frei, was von vielen Gästen bis in die frühen Morgenstunden genutzt wurde.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr – sei dann doch einfach (wieder) mit dabei : )

(Copyright Bilder: Dirk Loerper Fotographie / Text Max Rheinländer)

Es grüßt Euch

LoMa

1 Antwort
  1. Heinz-Wilhelm Loeven
    Heinz-Wilhelm Loeven sagte:

    Ich möchte gerne im Namen von Hans Süper an den Vorstand und allen Mitgliedern inkl. Flöhe der GA, den Gästen sowie den tollen Jungs Benjamin und Justus viele Grüße bestellen. Auch für ihn war es ein schöner und toller Abend vor solch einem Publikum geehrt zu werden. Das gesamte Publikum wäre toll bei seinem Auftritt mit gegangen. Dat äch Kölsche Hätz hat nun seinen Ehrenplatz um die beiden Colonia Duett Holzpuppen vom Hänneschen Theater.
    O-Ton: Wat wor et schön, hät Spaß jemaat

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